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Presseinformation

19.12.2016

Ausstellung im Mailänder UniCredit-Pavillon vom 20. Dezember 2016 bis 29. Januar 2017:
"Look at Me! Von Nadar bis Gursky: Porträts in der Kunstsammlung der UniCredit"

Ausstellung im Mailänder UniCredit-Pavillon vom 20. Dezember 2016 bis 29. Januar 2017
"Look at Me! Von Nadar bis Gursky: Porträts in der Kunstsammlung der UniCredit"
Am 20. Dezember wird in Mailand die große neue Ausstellung "Look at Me! Von Nadar bis Gursky: Porträts in der Kunstsammlung der UniCredit", organisiert von Kurator Walter Guadagnini, im UniCredit-Pavillon eröffnet. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl einiger der repräsentativsten Werke aus den Kunstsammlungen der UniCredit in Österreich, Deutschland und Italien. Dank der Zusammenarbeit der drei Banken der Gruppe wird nun zum ersten Mal in Italien eine ausschließlich der Fotografie gewidmete Auswahl gezeigt. Diese Kunstform war von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil des Sammlerprojekts, das inzwischen mehr als 4.000 historische und zeitgenössische Fotografien umfasst.

Wie im letzten Jahr mit der interaktiven Installation "Onde Pixel – Der Blick von ... Miguel Chevalier" präsentiert der UniCredit-Pavillon als Betrachtungsobjekt die Person und ihre Beziehung zur Kunst. Die Ausstellung suggeriert eine Interpretation der Welt als Theater, in dem jeder früher oder später Akteur und nicht nur Zuschauer sein, betrachtet werden und nicht nur betrachten will. "Look at me!" ist daher die Aufforderung des Fotografen, in die Kamera zu schauen, aber auch die Aufforderung des Subjekts, Protagonist des Bildes zu werden.

Als Panorama vom späten 19. Jahrhundert bis heute umfasst die Schau 170 Werke auf drei Ebenen des UniCredit-Pavillons und stellt eine Erzählung in sechs thematischen Abschnitten dar:

  • Im Erdgeschoss befassen sich die Bereiche „Das Antlitz der Gesellschaft“ und „Das Individuum und die Masse“ mit der Beziehung zwischen der Figur und der Umgebung, die in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen und im Hinblick auf ihren Einfluss auf den Einzelnen betrachtet wird. Hier werden unter anderem Werke von Cartier-Bresson, Weegee und Ghirri gezeigt.
  • Auf dem Kunststeg ist in den Themenbereichen "Der Künstler als Modell" und "Hall of Fame" eine Galerie mit Künstlerporträts aus dem 20. Jahrhundert sowie Porträts von Politikern und Intellektuellen zu sehen, bei der es um die Darstellung der Prominenz und der damit verbundenen Rhetorik geht. Hier sind unter anderem Werke von Nadar, Man Ray, Catalano und Marclay zu bewundern.
  • Im Green House werden zu den Themen "Das Porträt des Körpers" und "Die Inszenierung" im Studio und bei Modellsitzungen aufgenommene Porträts ausgestellt, die von einer Gesellschaft (oft derselben wie bei den auf der Straße aufgenommenen Porträts) erzählen, die bestrebt ist, das Gesicht, die Person oder ihre Umgebung zu erfinden oder neu zu erfinden. In diesem Teil der Ausstellung sind die Werke von Bellocq, Richter, Arbus und Probst zu sehen.

"Look at Me! Von Nadar bis Gursky: Porträts in der Kunstsammlung der UniCredit"
Wo: UniCredit-Pavillon, Piazza Gae Aulenti 10 in Mailand
Wann: Von 20. Dezember 2016 bis 29. Jänner 2017
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
Eintrittspreis: 8 Euro Normalpreis; 6 Euro ermäßigt; Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.
Info unter: www.unicreditpavilion.it

Rückfragen: UniCredit Media Relations
Tel. +39 3371530469
E-Mail: mediarelations@unicredit.eu
Twitter:@UniCredit_PR – Instagram: UniCredit_PR – GooglePlus: +UniCreditGroup

KUNSTSAMMLUNGEN DER UNICREDIT
Die Sammlung der Unternehmensgruppe umfasst mehr als 60.000 Werke, von antiken Stücken bis hin zu den Hauptwerken der großen Meister der Vergangenheit, wie Girolamo Savoldo, Dosso Dossi oder Pietro Longhi.
Außerdem umfasst die Sammlung Werke moderner Meister wie Yves Klein, Fernand Léger, Giorgio de Chirico, Kurt Schwitters, Oskar Kokoschka und Gustav Klimt sowie herausragender zeitgenössischer Künstler wie Christo, Georg Baselitz, Gerhard Richter, Andreas Gursky und Giulio Paolini. Ein Fundus von mehr als 4.000 historischen und zeitgenössischen Fotografien vervollständigt die Sammlung.

Die Sammlung kommt zum Einsatz in Form zahlreicher Leihgaben an temporäre Ausstellungen und renommierte Einrichtungen sowie in Büros und Filialen der Gruppe und bei von der Bank geplanten und durchgeführten internationalen Ausstellungen.

BIOGRAPHIE VON WALTER GUADAGNINI
Walter Guadagnini ist 1961 in Cavalese (Trentino) geboren und hat 1985 mit einer Arbeit über zeitgenössische Kunstgeschichte einen Abschluss in Lettere Moderne (Moderne Geisteswissenschaften) an der Universität Bologna erworben. Er lebt und arbeitet in Bologna, wo er seit 1992 einen Lehrstuhl in zeitgenössischer Kunstgeschichte an der Akademie der Schönen Künste innehat. Seit 2011 hat er den Lehrstuhl in Geschichte der Fotografie und koordiniert den zweijährigen Kurs "Biennio Specialistico in Fotografia" der Akademie. Seit 2004 ist er Vorsitzender des wissenschaftlichen Ausschusses des Projektes "UniCredit und die Kunst" und seit Oktober 2016 neuer Direktor des Centro Italiano per la Fotografia in Turin.

Neben zahlreichen anderen Ausstellungen kuratierte er 2009 "Past Present Future – Highlights from the UniCredit Group Collection" im Kunstforum Wien (anschließend im Palazzo della Ragione, Verona, und im Yapi Kredi Cultural Center, Istanbul, 2010). 2011 kuratierte er die Ausstellungen "Things are queer" im Museum Marta Herford und "People and the City" im Winzavod Centre for Contemporary Art in Moskau (anschließend COCA, Torun, 2012). Im Jahr 2000 veröffentlichte er den Band "Fotografia" beim Verlag Zanichelli, Bologna, im Jahr 2007 den Titel "100 – La fotografia in cento immagini" bei Motta Editore, Mailand. 2010 erschien von ihm "Una storia della fotografia del XX e del XXI secolo" beim Verlag Zanichelli, Bologna.

Er ist Kurator des vierbändigen Buchprojekts "La Fotografia" ("Le origini, 1839-1890", "Una nuova visione del mondo, 1891–1940", "Dalla stampa al museo, 1941–1980", "L'età contemporanea 1981–2013"), das von 2011 bis 2014 in italienischer und englischer Sprache beim Verlag Skira erschien. Seit 2006 ist er bei der Zeitschrift "Il Giornale dell'Arte" für den Bereich Fotografie zuständig.